Liebe Mitglieder der Bayerischen Rudervereine,
die Landeshauptstadt München und der Freistaat Bayern haben den Hut in den Ring geworfen und sich für die Austragung der Olympischen und Paralympische Spiele 20XX (2036 oder 2040 oder 2044) beworben. Drei Städte (München, Hamburg, Berlin) und eine Region (Rhein Ruhr) ringen beim DOSB um den Zuschlag, als Deutschlands Nummer 1 in die weltweite Bewerbung beim Weltverband zu gehen.
Der Münchner Stadtrat hat entschieden, dass die Bürgerschaft der Landeshauptstadt am 26.10.2025 in einem Bürgerentscheid über diese Bewerbung abstimmen soll. Einen Bürgerentscheid zu Ja oder Nein zu diesen Olympischen Spielen gibt es nur in München.
Auch als Nicht-Münchner haben wir Ruderinnen und Ruderer viel mit dieser Entscheidung zu tun, denn es geht um die Zukunft der Olympia-Regattaanlage und Förderungsmöglichkeiten für den Sport in Bayern. Es ist ein Projekt mit einer großen Zukunftswirkung, bei dem wir gemeinsam mitgestalten können. Sport und Olympia in Bayern prägen auch die Zukunft des Rudersports auf Verbands -und Vereinsebene.
Daher bitten wir Euch: Sprecht die Menschen an, die Ihr in München kennt, Eure Freunde, Verwandten oder Arbeitskolleginnen und Kollegen. Sprecht sie bitte gezielt an und bittet darum, dass sie ihre Stimme für ein Ja zu Olympia abgeben (ab Mitte September werden an die wahlberechtigten Münchnerinnen und Münchner die Wahlbenachrichtigungen mitsamt der Briefwahlunterlagen verschickt).
Warum steht der Bayerische Ruderverband vorbehaltlos hinter der Bewerbung?
1. Unsere olympische Regattastrecke von 1972 (LZM) ist ein Austragungsort für die Wettkämpfe der Ruderer und Kanuten. Seit weit über 50 Jahren wird diese Sportstätte erfolgreich für unseren Sport genutzt.
2. Die Erneuerung der Sportstätten und damit auch der Ruderregattastrecke, ist auf die zukünftige Nutzung ausgerichtet. Davon wird die Bayerische Ruderei für die nächsten Jahrzehnte profitieren. Denn bei der Finanzierung sind dann auch der Bund und der Freistaat dabei.
3. Olympische Spiele entfachen Interesse und Neugierde auf sportliche Betätigung in der Gesellschaft.
4. Olympische Spiele haben eine große Zugkraft und sind für Jung und Alt eine Werbung für den Sport – auch für unseren Rudersport.
5. Große Sportevents zeigen immer wieder: Die Integrationskraft des Sports ist immens - für Inklusion und internationale Verständigung.
6. Olympische Spiele in München bewirken einen Schub für Infrastrukturmaßnahmen: Ausbau des ÖPNV, Wohnungsbau mit dem olympischen Dorf und natürlich mit der Modernisierung der bestehenden Sportanlagen.
7. Olympische Spiele bringen wirtschaftliches Wachstum, das im Moment so herbeigesehnt wird.
8. Das IOC räumt den Veranstaltern echte Mitsprache ein (siehe Paris 2024) - allen Gegnern der Bewerbung zum Trotz.
9. Die European Championships 2022 in München und auch die German Finals in Dresden 2025 beweisen, dass Sportveranstaltungen nachhaltig organisiert werden können.
10. Nicht zuletzt ist die Zusammenarbeit unserer Rudervereine vor Ort mit zahlreichen Schulen in Stadt und Landkreis ein Garant dafür, dass es mit dem Sport auf der Olympia-Regattaanlage noch lange weitergehen wird und kann.
Daher bitten wir Euch: Steht mit uns hinter der Olympiabewerbung von München. Unterstützt mit uns die erste Etappe mit Werbung bei Euren Freunden, Verwandten und Kollegen in München für die Olympiabewerbung.
Für das Präsidium des Bayerischen Ruderverbandes
Gerd Bock
BRV-Präsident
Hier erfahrt Ihr mehr über die Bewerbung: Olympiabewerbung München im Jahr 2036, 2040 oder 2044

veröffentlicht am Montag, 8. September 2025 um 23:42; erstellt von Bock, Willi
letzte Änderung: 27.10.25, 01:02