Gemeinsam mit Philipp Prüfer aus Dresden belegte Anori Benz im Junioren-A-Doppelzweier den achten Rang und etablierte sich damit als drittes deutsches Boot in dieser Bootsklasse. Im Junioren-Doppelvierer zeigte die deutsche Mannschaft mit Anori Benz zunächst einen starken Vorlauf und qualifizierte sich souverän für das Finale. Dort belegte das Quartett nach einem engagierten Rennen einen vierten Platz in einem hochklassig besetzten internationalen Feld. Mit seinen konstant überzeugenden Leistungen empfahl sich Anori Benz dabei für die Nominierung zur U19-Europameisterschaft im Doppelvierer.
Auch Josefine Namer vom RV Erlangen zeigte gemeinsam mit ihrer Renngemeinschaft im Juniorinnen-Doppelvierer eine starke Leistung. Im A-Finale hielt das Boot lange Kontakt zur Spitzengruppe und belegte am Ende einen guten vierten Platz. Für die Junioren-Europameisterscfaten U19 in Brandenburg (23.-24. Mai 2026) wurde sie als erste Nachrückerin im Skull-Bereich noiminiert.
Mathilda Wendler und Emilia Kreutz vom Schleißheimer Ruderclub. Foto: Dominik Duell
Besonders spannend verliefen die Rennen im Junioren- und Juniorinnen-Vierer ohne Steuerperson, da hier die Nominierung für die U19-Europameisterschaften auf dem Spiel stand. Die Siegerboote dürfen in eineinhalb Wochen bei den Europameisterschaften in Brandenburg an den Start gehen. Die Vorläufe verliefen für die Boote mit bayerischer Beteiligung vielversprechend, im Finale konnten die Leistungen jedoch nicht vollständig bestätigt werden. Sowohl Mathilda Wendler und Emilia Kreutz vom Schleißheimer RC als auch Wilhelm Arlt und Albert Heinrich vom Münchener RC verpassten die direkten Qualifikationsplätze. Aufgrund ihrer konstant starken Leistungen im Saisonverlauf wurden Mathilda Wendler und Emilia Kreutz dennoch für den Achter bei der U19-EM nominiert.
Auch im Junior-B-Bereich gab es aus bayerischer Sicht erfreuliche Ergebnisse. Besonders hervorzuheben sind Kilian Egger und Maxim Shelenin von der Rudergesellschaft München. Im Zweier ohne Steuermann dominierten die beiden Nachwuchsathleten an beiden Regattatagen ihre Rennen und gewannen ihre Läufe souverän. Damit unterstrichen sie eindrucksvoll ihr großes Potenzial im deutschen Nachwuchsbereich.
Kilian Egger und Maxim Shelenin von der Rudergesellschaft München. Foto: ir
Auch die Juniorinnen-B-Mannschaften zeigten im Vergleich zur Regatta in Mannheim eine deutliche Leistungssteigerung. Mit mehreren guten Platzierungen gegen starke nationale und internationale Konkurrenz bestätigten die Nachwuchsruderinnen ihre positive Entwicklung und sammelten wichtige Erfahrungen auf internationalem Niveau.
Wir gratulieren Anori Benz, Mathilda Wendler und Emilia Kreutz herzlich zu ihrer Nominierung für die U19-Europameisterschaften und wünschen viel Erfolg in Brandenburg!
Inga Rose (BRV-Landestrainerin), Fotos: Kevin Behling, Dominik Duell
veröffentlicht am Dienstag, 19. Mai 2026 um 00:41; erstellt von Bock, Willi
letzte Änderung: 20.05.26, 00:05