Die Ausbildung wurde erstmals in mehreren Modulen durchgeführt, was den Vorteil hatte, dass die Teilnehmer sich über die gesamte Sommersaison hinweg mit der Materie auseinandersetzen konnten. Dadurch konnte der Präsenzanteil auf drei Tage verkürzt werden. Ab April absolvierten die Teilnehmer einen Online-Selbstlernkurs mit 15 Lerneinheiten. Ein herzlicher Dank geht an den LRV Nordrhein-Westfalen für die Bereitstellung des Lehrgangs und den Zugang zur Lernplattform. Mit Beginn der Rudersaison, absolvierten die Lehrkräfte eine Hospitationsphase im Umfang von neun Lerneinheiten, welche in Schulruder-AGs oder an Schulruderstützpunkten vor Ort stattfand.
Der Abschluss und Höhepunkt der Ausbildung war der dreitägige Praxiskurs: am Ammersee und an der Olympia-Regattaanlage in München. Dabei konnten die neuen Ruderlehrer ihre erlernten Fähigkeiten direkt anwenden und vertiefen konnten. Unter der Anleitung des ehemaligen Landesschulobmann Thomas Hücherig und der Schulsportbeauftragten des BRV, Gudrun Englisch, wurden verschiedene Aspekte des Ruderns behandelt: von der Technik bis zur Didaktik, stets unter Berücksichtigung der besonderen Situation des Ruderns an Schulen.
Am ersten Kurstag war die Gruppe am Ammersee bei den Ammersee-Ruderern, weil die Lehrer auf unterschiedlichen Gewässern rudern wollten und zudem die vorbildliche Kooperation des Ammersee-Gymnasium mit den Ammersee-Ruderern kennenlernen wollten. Am zweiten und dritten Kurstag waren sie im LZM an der Olympia-Regattaanlage. Dort waren auch Schüler des Ignaz-Taschner-Gymnasiums aus Dachau und des Gymnasiums München-Nord/Eliteschule des Sports als „Versuchskaninchen“ dabei.
Wir freuen uns darauf, die Zusammenarbeit zwischen dem Verband und den Schulen zu stärken und die neuen Ruderlehrer in ihren Tätigkeiten zu begleiten.
Gudrun Englisch (Schulsportbeauftragte BRV), Fotos: privat

veröffentlicht am Mittwoch, 23. Juli 2025 um 14:08; erstellt von Bock, Willi
letzte Änderung: 26.07.25, 16:46